Produktionsanlagen im Chemiepark Marl (Quelle: Evonik Industries AG)

Chemieparks

Die heutigen Chemieparks im Ruhrgebiet sind aus vormaligen Chemiewerken hervorgegangen, die sich im Zuge des Strukturwandels in der chemischen Industrie für die Ansiedlung neuer Unternehmen geöffnet haben. Im Unterschied zum vormaligen Werk gibt es in einem Chemiepark mehrere Betreiber von Produktionsstätten, die in der Regel enge Verflechtungen aufweisen und den gegenseitigen Stoffstromverbund nutzen. Sie produzieren am Standort zumeist Basischemikalien und Grundstoffe, die in großen Mengen benötigt werden. Ein besonderer Service wird durch die ansässige Infrastrukturgesellschaft erbracht: Sie bietet den Unternehmen sämtliche Leistungen wie Werkschutz, Ver- und Entsorgung zentral an.

Evonik Industries AG - Chemiepark Marl
Anschrift:
Paul-Baumann-Straße 1
45772 Marl
Beschreibung:
Der Chemiepark Marl ist einer der größten Chemie-Verbundstandorte in Europa und der größte Produktionsstandort von Evonik Industries. Das Gelände erstreckt sich über eine Fläche von 6,5 Quadratkilometern eine gewachsene, chemietypische Infrastruktur. Der Standort ist hervorragend an das europäische Straßen-, Schienen- und Wassernetz angebunden. Neben Evonik, ihren Tochtergesellschaften und Beteiligungen sind zahlreiche nationale und internationale Unternehmen im Chemiepark Marl angesiedelt. Die rund 100 Produktionsanlagen stehen in einem engen stofflichen und energetischen Verbund.
Basisdaten
Kategorie: Chemieparks,  ChemSite-Flächen,  ChemSite,  Basischemie (anorganisch, organisch),  Spezialchemie
Mitarbeiter: > 500
Gründungsjahr: 1938
Zertifizierung:
Betreiber:
Inbetriebnahme:
Spezifische Angaben
Dienstleistung:
Produkt:
Werkstoff:
Verfahren:
Abfallart:
Absatzmarkt:
Bachelor-Studiengänge:
Master-Studiengänge:
Modalität:
Uferlänge:
Güterumschlag:
Hauptumschlaggüter:
Hafentechnik:
Lagerkapazität:
weitere Informationen: