Topographia Westphaliae von 1647 (Quelle: Matthäus Merian)

Über den Chemieatlas

Finden und gefunden werden im Ruhrgebiet und in NRW

Der Chemieatlas bündelt Informationen rund um die Chemische Industrie im Ruhrgebiet und in NRW. Chemieunternehmen, Chemieparks, Gründer- und Technologiezentren, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen oder chemiespezifische Infrastruktur - anhand von thematischen Karten und Standortexposés lässt sich schnell ein Überblick über die Branche gewinnen.

Das regionale Chemieportal seit 2006

Gemeinsam betrieben wird der Chemieatlas von den beiden regionalen Wirtschaftsförderungen im nördlichen Ruhrgebiet, der WiN Emscher-Lippe GmbH und dem Kreis Recklinghausen. Zusammen mit der ChemSite-Initiative wurde das Informationsportal bereits im Jahr 2006 auf die Beine gestellt. Ziel war es von Anfang an, den Chemiestandort Ruhrgebiet mit all seinen Kompetenzen und Stärken vorzustellen.

Im Jahr 2011 folgte die nächste große Erweiterung in Zusammenarbeit mit dem Kunststoffinstitut Lüdenscheid und dem Netzwerk Oberfläche NRW mit dem Aufbau der Branchenatlanten Kunststofftechnik und Oberflächentechnologie, wodurch Informationen erstmals NRW-weit zur Verfügung gestellt werden konnten. Es folgten im Jahr 2015 die Branchen Biotechnologie und Kreislaufwirtschaft.

Kooperation macht’s möglich

Die Chemie im Ruhrgebiet und in NRW stärken – dieser verantwortungsvollen Aufgabe haben sich viele Institutionen verschrieben. Auch der Chemieatlas lebt nur dank der hervorragenden Zusammenarbeit mehrerer Partner. Neben den Herausgebern WiN Emscher-Lippe GmbH und Kreis Recklinghausen tragen die ChemSite-Initiative und das WFZruhr dazu bei, dass die Plattform in NRW einen hohen Stellenwert genießt.

Zudem immer an der Seite des Chemieatlas: Das Wirtschaftsministerium NRW, das die Plattform im Rahmen mehrerer Förderprojekte unterstützte. Die Weiterentwicklung des Chemieatlas in den Jahren 2014-15 wurde gefördert durch Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union (Gemeinschaftsprogramm Ziel 2 - Phase V) im Rahmen des Förderwettbewerbs CheK.NRW.

Für ein freies WebGIS

Undenkbar wäre der Chemieatlas ohne die Nutzung freier Programme und Daten im Bereich internetbasierter Geoinformationssysteme. Ob OpenStreetMap, QGIS oder GeoServer - auch in Zukunft möchte die Plattform aktiv zur Verbreitung von OpenSource-WebGIS beitragen. Wissenwertes rund um das Thema freies WebGIS in Deutschland bietet der FOSSGIS e.V.